14 Mai 2020

Marina Lostetter - Die Reise





Klappentext
Wir schreiben das Jahr 2088, und die Menschheit bricht zu den Sternen auf. Ein geheimnisvolles Objekt, das weit jenseits unseres Sonnensystems entdeckt wurde, soll das Ziel der Reise sein. Eine Reise, die Hunderte von Jahren dauern wird. Alle paar Jahrzehnte wird die Crew geklont, doch nicht jeder Klon ist eine perfekte Kopie seines Vorgängers und jede Generation von Klonen hat ihre ganz besonderen Eigenheiten. So wird bereits die Reise selbst zu einem atemberaubenden Abenteuer für jeden von ihnen, und noch wissen sie nicht, welche Geheimnisse sie erst erwarten, wenn sie ihr Ziel erreicht haben ...

11 Mai 2020

Camilla Sten - Das Dorf der toten Seelen





Inhalt
Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?

09 Mai 2020

Riley Sager - Verschließ jede Tür





Klappentext
Ein Haus zum Träumen.
Und zum Sterben.
Jules hat einen Wahnsinns-Job an Land gezogen: Sie soll im Bartholomew, einem prachtvollen alten Hochhaus am Central Park, auf eine Luxuswohnung aufpassen. Und dafür 1000 Dollar die Woche kassieren! Einige seltsame Bedingungen gibt es allerdings: Sie muss jede Nacht im Apartment schlafen und darf niemanden in die Wohnung lassen. Kaum ist Jules eingezogen, häufen sich unheimliche Vorkommnisse. Von Ingrid, ebenfalls »Apartmentsitterin«, erfährt sie, dass das Bartholomew ein dunkles Geheimnis hat. Als Ingrid verschwindet, versucht Jules, das Geheimnis zu lüften – und gerät dabei selbst in größte Gefahr.


06 Mai 2020

Astrid Scholte - Four Dead Queens





Klappentext
„Sei schnell und noch schneller wieder weg“, das ist das Motto von Keralie Corrington, Taschendiebin aus Quadara. Im Regierungsbezirk von Quadara stiehlt sie dem Boten Varin Erinnerungschips – ein begehrtes Gut auf dem Schwarzmarkt. Allerdings muss sie feststellen, dass es sich keinesfalls um leere Chips handelt: Unfreiwillig wird sie Zeugin, wie Quadaras vier regierende Königinnen ermordet werden. Keralie und Varin werden unfreiwillig zu Spielbällen einer weitreichenden Verschwörung. Zusammen versuchen sie, den Strippenziehern zu entkommen und deren Pläne zu vereiteln.


Buchdetails
Werbung
Piper Verlag | eBook + Klappenbroschur 448 Seiten | Four Dead Queens, Übersetzt von: Diana Bürgel | Einzelband | März 2020

Meinung
Mich haben der Klappentext und vor allem mal das Cover, sehr angesprochen. Und noch dazu ist es ein Einzelband, da konnte ich dann wirklich nicht vorbei gehen.

"Four Dead Queens" klingt zuerst auch ein bisschen klischeehaft, eine Diebin die etwas falsches stiehlt und dann mitten in einer komplexen Intrige landet. Aber Astrid Scholte hat die Geschichte in eine sehr spannende Welt eingebaut und konnte mit einigen sehr unerwarteten Wendungen überzeugen. Vor allem die Auflösung des Ganzen ist sehr gelungen und hat mich auch echt kalt erwischt.

Los geht es allerdings etwas langsam und das erste Drittel konnte mich noch nicht so ganz fesseln. Dann wird es aber sehr spannend und es entwickelt sich eine komplexe und sehr verzwickte Geschichte. Astrid Scholte führt Leser.innen immer wieder gekonnt in die Irre. Nur das Ende ging mir dann fast etwas zu schnell. Und jetzt wünsche ich mir fast dass es kein Einzelband ist. Die Geschichte ist erzählt aber die Welt die Astrid Scholte erschaffen hat ist so komplex und spannend, dafür war ein Buch dann doch fast zu wenig.
Pluspunkte gibt es von mir auch, weil es keine Ista-Love gibt und keine kitschige Romanze. Es gibt eine leichte Liebesgeschichte aber nicht zu aufdringlich.

Keralie ist interessant, zuerst mochte ich sie nicht, weil sie oberflächlich und eigensinnig wirkte. Im Laufe der Geschichte macht sie aber eine wunderbare Entwicklung durch und wirkt sehr viel glaubhafter. Varin ist erst der typische "kalte Schönling" entpuppt sich dann aber doch als Überraschung.

Die Geschichte wird teilweise von Keralie aus der Ich-Perspektive erzählt und teilweise begleitet man eine Königin in Form eines personalen Erzählers. Die Mischung fand ich sehr gelungen. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht aber auch nochmal wen man gerade begleitet.

"Four Dead Queens" ist das Debüt der Autorin und ich hoffe da kommen noch einige Bücher mehr von ihr.

Danke an den Piper Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar.

Weitere Rezensionen
Kristin von Roman Tipps

29 April 2020

Tanja Hanika - Redthorne Castle





Klappentext
England 1884 – Die junge Schriftstellerin Joanne Hadley wähnte sich im Paradies: Mit Gleichgesinnten ist sie zu einem Treffen auf Redthorne Castle geladen, um gemeinsam Literatur zu schaffen. Doch einer nach dem anderen stirbt und es gibt wegen der defekten Zugbrücke kein Entrinnen. Für Joanne gilt es, herauszufinden, was in dem Gemäuer vor sich geht. Kann sie sich und die anderen vor dem Tod bewahren, der im alten Gemäuer umgeht?


Buchdetails 
Selbstverlag | eBook + Taschenbuch 223 Seiten | Einzelband | September 2015

Meinung
An Geschichten mit Geistern und vor allem Spukhäusern kann ich ja nicht vorbeigehen. Rethorne Castle klang nach einem interessanten Schauerroman, mit Geistern und einem Kriminalfall. Genau das bekommen Leser.innen auch.

Der Start und die Atmosphäre im Buch haben mir gut gefallen. Es gibt einige wenige unheimliche Momente und einige Todesfälle. Dabei wird es nie sehr blutig. Joanne und die anderen Gäste sind auf Redthorne Castle eingesperrt und haben einen (oder mehrere?) Mörder unter sich. Das trübt natürlich die Stimmung und alle sind oder werden misstrauisch. Alle sind verdächtig und diese Unsicherheiten und Anspannungen die sich daraus ergeben waren gut umgesetzt. Dazu scheint es noch zu spuken, Redthorne Castle beheimatet einen Geist über den die Besitzer des Anwesens scheinen mehr darüber zu wissen.

Leider konnte ich mit keinem der Charaktere so wirklich mitfiebern, viele waren schlichweg unsypathisch. Was mir ebenfalls gefehlt hat waren aber die wirklich gruseligen Momente, es gibt sie schon aber mir war es fast zu wenig (was vielleicht auch daran liegen kann das ich schon viele Bücher der Art gelesen habe). Allgemein kam mir der Geisteranteil in der ersten Hälfte fast etwas wenig vor. Es hat sich mehr wie ein Krimi angefühlt.
Das Ende war dann dafür sehr spannend und ich fand die Auflösung um den Geist sehr interessant.

"Redthorne Castle" war mein erstes Buch von Tanja Hanika, wird aber nicht mein letztes von ihr sein.

"Redthorne Castle" ist ein Buch für Fans von Krimis die ein paar unheimliche Momente haben. Für alle die zum ersten mal einen Schauerroman lesen wollen ist das Buch auch sehr zu empfehlen.


Krankheit und Tod, Suizid