03 Juni 2018

Jay Kristoff - Nevernight. Das Spiel





Klappentext
Band 2 einer Reihe, Spoiler zu Band 1! Die epische Rachegeschichte geht weiter. Nachdem Mia einen der Männer umgebracht hat, die für die Zerstörung ihrer Familie verantwortlich sind, bleiben noch zwei über: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und für Mia unerreichbar. Schlimmer noch: Die Rote Kirche selbst scheint Scaeva zu schützen …
Um an ihn heranzukommen, geht Mia ein großes Risiko ein: Sie kehrt der Kirche den Rücken und begibt sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin an den Großen Spielen in Gottesgrab teilzunehmen. Mia merkt schnell, dass sie diesmal zu weit gegangen ist, denn auf dem blutigen Sand der Arena gibt es keine Gnade und nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod


Fischer Tor | Hardcover + eBook 704 Seiten | Godsgrave, aus dem Englischen von Kirsten Borchardt | The Nevernight Chronicle #2 | 25. April 2018

Meinung
Band 1 konnte mich ja sehr überzeugen und ich hab Band 2 entgegen gefiebert. Meine Erwartungen waren echt hoch. Ich hab Band 2 regelrecht inhaliert, es ist ein langes Buch aber ich habe es an nur zwei Tagen gelesen. Es war also echt gut. Aber die Rezension ist mir irgendwie sehr schwer gefallen. Ich habe Wochen dafür gebraucht einen halbwegs anständigen Text zu verfassen und es trotzdem nicht geschafft alle meine Gedanken und Gefühle beim lesen sinnvoll zu Papier zu bringen. Los geht es mit meiner Meinung:

Los geht es in der Wüste, mit einer noch unbekannten Protagonistin und einfach so mitten drin. Dann taucht erst Mia auf und wie sie in die aktuelle Situation kommt weiß man noch nicht so. Das wird durch Rückblenden erst nach und nach erzählt.

Es hat sich doch einiges geändert im Vergleich zu Band 1. Es gibt irgendwie weniger Humor und vor allem Mia macht eine Wandlung durch. Sie ist eine blutrünstige und kalte Assassine die fast alles tun würde um ihre Rache umzusetzen. Doch sie behält auch noch eine Portion Menschlichkeit und auch Mitgefühl, das ein Assassine eigentlich nicht haben sollte. Aber grade das macht die Geschichte noch viel spannender. Allerdings hatte ich dieses mal beim Lesen manchmal das Gefühl es geht eigentlich nichts voran. Mia macht sehr sehr kleine Schritte auf ihrem Weg zum Ziel. Aber trotzdem wird es nie langweilig. Jay Kristoff schafft es einfach mich so in die Welt zu versetzen das einfach alles irgendwie interessant wirkt. Wenn sich die Geschichte dann Entwickelt folgt ein Hammer dem nächsten und das Ende macht einfach nur sprachlos.
Man trifft auf Bekannte und viele neue Charaktere die alle ihren Platz haben und ab und an einfach viel zu früh wieder abtreten. Ein Glück bleibt Mister Freundlich immer und erheitert die Leser ab und an mit seinem Sarkasmus.

Erzählt wird die Geschichte wieder von einem auktorialen Erzähler. Allerdings diesesmal mit deutlich weniger Sarkasmus. Und weniger Fußnoten auch wenn es die immer noch gibt. Die Beschreibungen sind wieder sehr bildhaft und teilweise auch echt eklig. Vor allem bei den Kämpfen fliest literweise Blut, es rollen Köpfe und der Erzähler nimmt kein Blatt vor den Mund um alles zu beschreiben. Ab und an wirkte aber auch alles einfach sehr übertrieben. Die Kämpfe und die Fähigkeiten der Gegner und ja, teilweise auch Mias Fähigkeiten.

Band 2 ist etwas anders aber sehr gelungen, wenn auch ab und an etwas übertrieben. Die Story entwickelt sich sehr gut und endet mit einem Paukenschlag. Ich bin so gespannt darauf wie alles enden wird!

Die Reihe
Nevernight Chroniken
1: Nevernight. Die Prüfung, Nevernight
2: Nevernight. Das Spiel, Godsgrave
3: Darkdawn (in Arbeit)

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