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07 Juli 2017

Anne Bishop - Written in Red




Inhalt
Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.

Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.
(Quelle: Drachenmond Verlag)


Roc ein Imprint von Penguin | eBook + Taschenbuch 512 Seiten | The Others #1  | 05. März 2013 | Sprachschwierigkeit 2 |
Deutsche Ausgabe beim Drachenmond Verlag erschienen

Meinung
Das Buch habe ich bei Tina entdeckt, sie war so begeistert davon und der Klappentext war sehr vielversprechend, also wanderte das Buch zu mir. Und lag dann hier. In der Zwischenzeit gibt es auch die deutsche Übersetzung ;)
Es hat sich sehr gelohnt das Buch zu lesen!

Die Welt die Anne Bishop entworfen hat ist mal wirklich anders. Was wäre wenn die Menschen nicht am Ende der Nahrungskette stehen würden? Es noch stärkere Wesen gibt die Menschen als Beute ansehen? Genau das findet sich in diesem Buch. Die Welt ist ähnlich unserer, auch mit den technologischen Entwicklungen. Doch es gibt eben noch Die Anderen, Gestaltwandler, Vampire, Elementare und noch mehr. Stärker als Menschen und Herrscher über die Erde. Menschen werden als Beute gesehen und nur geduldet. Es gibt menschliche Siedlungen, diese werden aber alle von den Anderen regiert. Wenn Menschen zu nervig werden oder gar versuchen die Anderen anzugreifen wird kurzer Prozess gemacht und sie landen auf der Speisekarte. Klingt sehr befremdlich erstmals Aber die Umsetzung ist wirklich so gut.

Im Buch begleitet man unterschiedliche Charaktere. Meg Corbyn die zu keiner der beiden Gruppen wirklich gehört. Und Simon Wolfgard, einen Gestaltwandler der sich in einen Wolf verwandeln kann. Eigentlich ist er ein Wolf der nur ab und an menschlich aussieht.
Beide haben kaum bis gar keine Ahnung wie Menschen so ticken und wie man mit ihnen umgeht, Meg weil sie isoliert und eingesperrt war, Simon weil Menschen seine Beute sind. Und das führt zu der ein oder anderen lustig Situation. Und man denkt auch sehr über das menschliche Verhalten nach.
Auch andere Charaktere tauchen auf, Menschen die mit den Anderen zusammenarbeiten wollen.

Simon und einige "Anderen" haben Kontakt mit Menschen weil sie ein paar wenige Geschäfte auch für Menschen zugänglich gemacht haben. Um sie vielleicht besser zu verstehen und ein bisschen die Konflikte zu entschärfen.
Die Geschichte startet langsam. Anne Bishop lässt sich Zeit die Welt zu erklären. Nach und nach entdeckt man als Leser immer mehr, zusammen mit Meg. Es passiert auch nicht viel, erst gegen Ende geht es dann rund und die Ereignisse überschlagen sich fast.
Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, dieses ist aber sehr zart und entwickelt sich langsam und ohne zu sehr in den Fokus gerückt zu werden.

Ich mochte Meg total. Sie ist so nett und ganz ohne Vorurteile. Teilweise auch etwas naiv, weil sie einfach so lange isoliert war. Und sie macht eine tolle Entwicklung durch. Langsam aber sicher wird sie selbständiger und stärker.
Auch die anderen Charaktere waren toll, alle wirklich glaubwürdig beschrieben!

5 Sterne. Ein wirklich gelungenes Buch. Tolle Welt, tolle Charaktere und eine interessante und durchdachte Geschichte! Ich will mehr.
Empfehlen kann ich das Buch jedem der gerne Fantasy mit einem etwas anderen Weltenentwurf lesen mag.


Die Reihe
The Others
1: Written in Red, In Blut geschrieben
2: Murder of Crows, Krähenjagd
3: Vision in Silver
 4: Marked in Flesh
5: Etched in Bone
6: Lake Silence

04 September 2016

Nicky Peacock - Lost in Wonderland





Inhalt
Kayla und ihr Bruder Shilo haben schon schlimmes durchgemacht. Ihre Mutter ist einfach so verschwunden und Shilo ist seit dem der festen Überzeugung das sie vom Monster Kushtaka getötet wurde. Auf der Suche nach der Mutter hat Kayla sich im Wald verirrt. Nun hat sie eine neue Familie im Wonderland gefunden. Das Wonderland ist eine Organisation die von Ex-Regierungsmitarbeitern geleitet wird. Ein gut trainierte und ausgerüstete Truppe, die auf eigene Faust Serienmörder jagt. Kayla nennt sich nun Mouse und arbeitet zusammen mit Cheshire und Rabitt daran die Welt vor Serientätern zu befreien. Shilo versucht seine Schwester zu schützen, vor Woderland und vor dem Monster das auf ihrer Spur ist, doch niemand glaubt ihm. Wer hat recht? Gibt es echte Monster oder sind es doch die Menschen?

Evernight Teen | eBook 124 Seiten | keine deutsche Ausgabe bekannt | 14. April 2016 | ab 14 | Sprachschwierigkeit: 2-3

Meinung
Ich mag ja Geschichten aus dem Wunderland, meist findet man aber Neuerzählungen. In diesem Buch wurde das Wunderland mal in die aktuelle Welt übertragen, zumindest die Namen. Und dann noch eine Art Polizei die Serienmörder zur Strecke bringt daraus gemacht, klingt spannend will ich lesen!

Als Leser begleitet man überwiegend abwechselnd Mouse und ihren Bruder Shilo, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen. Ab und an erzählt auch ein anderer Charakter ein kurzes Kapitel.

Los geht es mit einem wirklich spannenden Prolog, der erklärt was genau passiert ist. Dann geht es Jahre später weiter. Mouse hat ihr Training abgeschlossen und macht Jagd auf Serienmörder gegen die die Polizei noch nichts unternehmen kann. Und Shilo lebt in der Psychiatrie da er der festen Überzeugung ist vom Kusthaka gejagt zu werden. Ich fand es toll das die Psychatrie hier nicht als schlimmer und schrecklicher Ort vorgestellt wird. Eher wie ein Krankenhaus mit nettem Personal und freundlichen Ärzten!
Shilo hat hilfe von Mr. Custard, seinem imaginären Freund. Er möchte zu seiner Schwester und sie beschützen auch wenn er sich dann seinen Ängsten.

Ich mochte die Art das Wunderland in eine moderne Organisation zu verwandeln. Jeder hat seine Aufgaben bei der Jagd und trotzdem haben die Charaktere Züge der zugehörigen Charaktere des Originals. Viel Kreativität und einige neue Ideen erwarten den Leser in diesem Buch!

Die Kapitel sind alle recht kurz und hören meist an der spannenden Stelle auf, dadurch war es teilweise für mich echt anstrengend weiter zu lesen, weil ich sowas gar nicht mag. Die Geschichte ist spannend, wäre sie auch ohne die ständigen Wechsel. Ich mochte es wie sich alles entwickelt hat.
Am Ende gibt es einen kleinen Abschluss, aber auch die Aussicht auf einen zweiten Band den ich sehr gerne lesen würde!

Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, passend für die Zielgruppe. Die Umgebung wird sehr knapp aber ausreichend beschrieben.

4,2 Sterne. Eine spannende und originelle Geschichte.

Danke an Netgalley und Evernight Teen für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!

12 September 2014

Susan Dennard - Something Strange and Deadly




Autorin: Susan Dennard
Originaltitel: Something Strange and Deadly
Deutsche Ausgabe: Die Verlagsrechte hat sich wohl BasteiLübbe gesichert
Taschenbuch 400 Seiten
Verlag: HarperTeen
Erstauflage: 24. Juli 2012
Reihe: Something Strange and Deadly #1


Inhalt
Eleanor Fitt, ein 16-jähriges Mädchen, lebt in Philadelphia im Jahr 1876, sie gehört zur oberen Gesellschaftsschicht. Nur leider hat sie einige Probleme. Ihr Vater ist vor Jahren gestorben und ihr Bruder war auf Weltreise. Und ist nicht zurückgekehrt. Nicht nur das ihr Bruder verschwunden ist, ihrer Familie geht langsam das Geld aus und Eleanors Mutter will sie unbedingt verheiraten.
Zudem wandeln die Toten in Philadelphia und Eleanor hat eine unangenehme Begegnung mit einem Zombie.
Alleine will sie ihren Bruder finden, den sie in den Fängen der Toten vermutet!

Meinung
Es war gar nicht so einfach diese Rezension zu schreiben ohne zu spoilern! Und es ist mir auch nicht möglich unbedingt mit etwas Positivem anzufangen.

Der Inhalt verspricht eine interessante Zombiestorie und es wird auch damit geworben das es sich um einen Steampunk-Roman handelt. Leider hat das bei mir erstmal völlig falsche Erwartungen geweckt.

Punkt eins: Es ist kein Steampunk! Die Geschichte spielt im Jahr 1876, es ist Weltausstellung in Philadelphia. Punkt. Es gibt keine Erfindungen die über die Zeit hinausgehen, abgesehen von einer komischen Brille die Geisterenergie sichtbar macht, aber das ist kein Steampunk, eher alternative Geschichte!

Punkt zwei: Die Zombies. Eigentlich gruselige Gestalten, in diesem Buch sind es jedoch eher wandelnde Puppen die sehr stinken können. Bis kurz vor Ende machen die Zombies eigentlich nix außer rumstehen, stinken und ab und an Briefe übermitteln. Erst gegen Ende beißen sie auch und greifen an.

Wenn man sich daran gewöhnt hat dann ist das Buch dann ganz ok.

Eleanor ist eine eigensinnige Persönlichkeit, die sich nicht immer in die Gesellschaft einpassen kann. Dazu hat die Autorin auch ein tolles Wortspiel mit den Charakternamen gebastelt, Miss Fitt wird Eleanor meist genannt. Sie möchte ihren Bruder finden, was nicht so einfach ist weil ihre Mutter nur daran denkt Eleanor mit einem reichen Mann zu verheiraten und ständig irgendwelche Aktionen plant, bei denen Eleanor brav mitmacht. Zudem ist sie mit Blindheit geschlagen, ok, die anderen Charaktere auch. Irgendwie war mir schon sehr früh klar was denn los ist und am Ende hatte ich sogar recht! Das war doch sehr schade.

Eleanor erhält glücklicherweise Hilfe von den Spirit-Huntern, einer Gruppe aus drei Leuten die sich dem Kampf gegen die Zombies verschrieben haben. Die Charaktere fand ich sehr gut gelungen.
Allerdings hat sich die Autorin auch tolle, unwahren Geschichten über die chinesische Kultur ausgedacht, wahrscheinlich einfach nur um zu zeigen das Jie frei ist und Eleanor nicht.

Auch Magie kommt vor. Aber viel wird erstmal nicht erklärt, die Magie besteht mehr oder weniger aus Elektrizität.

Der Schreibstil ist gut und war ganz gut zu lesen. Leider hat mich die Atmosphäre gar nicht gepackt und irgendwie hat es die Autorin es auch nicht geschafft dass man sich fühlt wie im Jahr 1876.

Die Geschichte an sich ist ganz nett, leider war sie für mich sehr vorhersehbar und die Story hat auch nicht viel Spannung. Die Liebesgeschichte die eingebaut wurde war auch ganz nett.

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Fortsetzungen lesen werde, zwar bleiben noch einige Fragen ungeklärt aber im großen und ganzen könnte die Geschichte so auch schon abgeschlossen sein.

Alles in allem kann man das Buch lesen, wenn man allerdings Zombieaction erwartet sollte man die Finger von dem Buch lassen! Wenn man auf eine nette Geschichte mit vielen Ballkleidern und wenig Action steht dann kann man bei dem Buch getrost zugreifen!
2,5 Sterne, werden nicht aufgerundet, weil 3 Sterne würde ja bedeuten es hat mir trotzdem ganz gut gefallen!

Infos zur Reihe
#1 Something Strange and Deadly
#2 A Darkness Strange and Lovely
#3 Strange and Ever After

#0.5 eShort A Dawn Most Wicked

07 September 2014

Julie Kagawa - The Iron King


Autorin: Julie Kagawa
Titel: The Iron King
Deutsche Ausgabe: Plötzlich Fee - Sommernacht (erschienen bei Heyne)
Taschebuch 384 Seiten
Verlag: Harlequin Teen
Erschienen: 1. Februar 2010 
Reihe: The Iron Fey #1 (Plötzlich Fee #1)
Sprachschwierigkeit: 2



Inhalt
Maghan Chase führt ein fast normales Leben, bis auf die Tatsache das ihr Vater vor Jahren plötzlich spurlos verschwunden ist und sie schon immer das Gefühl hatte das etwas nicht so ganz stimmen kann.

Als sie 16 wird stellt sie fest das wirklich etwas nicht stimmt. Ihr bester Freund verhält sich merkwürdig und ihr Bruder scheint nichtmehr menschlich zu sein. Sie muss feststellen das es Feen gibt und auf Meghan ein besonderes Schicksal wartet.

Meinung
Die Geschichte klingt so gut und ist sie teilweise auch wirklich. Julie Kagawa hat einen schönen Schreibstil und die Welt wird wunderbar und bildlich beschrieben. Ich konnte mich gut in Nevernerver (Nimmernie für die deutschen Leser) einfinden und fand die Welt wirklich schön.

Doch leider wurde so vieles dann doch nur Oberflächlich beschreiben. Ein Wesen taucht kurz auf und ist dann auch schon wieder weg, nur um gleich darauf einem neuen unbekannten Wesen Platz zu machen. Wirkte allgemein noch etwas unausgereift und ein bisschen mehr Tiefgang hätte mir gefallen. Aber es bleiben ja noch die Fortsetzungen um ein bisschen mehr zu erfahren.

Meghan ist nicht alleine, an ihrer Seite hat sie Grimalkin, einen Kater der etwas an die Grinsekatze erinnert, Puck und den Winterprinzen. Ich muss sagen Grimalkin ist mit Abstand der coolste Charakter von allen, ich liebe seinen Humor und seine sehr sarkastische Art. Puck hat auch einen tollen Humor und hat mir sehr gefallen. Die Streitereien zwischen den beiden Jungs peppen das Buch auf. Und dann gibt es noch Meghan. Leider leider hat sie das Buch für mich fast versaut. Sie ist sowas von nervig, stolpert von einer Todesgefahr in die nächste obwohl sie vorgewarnt wird! Wenn man sich nicht in der Feenwelt auskennt sollte man doch zumindest ein bisschen auf seine Begleiter hören, aber Meghan macht das nicht. Zudem ist sie einfach sehr kindisch und wirkt sehr zickig. Und sie entwickelt sich leider kein bisschen!

Wie schon erwähnt fand ich die Geschichte teilweise richtig gut. Teilweise war sie auch einfach sowas von vorhersehbar und Klischeehaft!
Auch die Liebesgeschichte fand ich doch sehr seltsam. Alles geht so plötzlich und passt irgendwie noch nicht so ganz ins Gesamtbild.

Das Buch schafft gerade so die 3 Sterne. Lesen sollte man es wenn man Feen mag und kein Problem mit einer nervigen Protagonistin hat.

Infos zur Reihe
1) The Iron King (Plötzlich Fee - Sommernacht)
2) The Iron Daughter (Plötzlich Fee - Winternacht)
3) The Iron Queen (Plötzlich Fee -Herbstnacht)
4) The Iron Knight (Plötzlich Fee - Frühlingsnacht)
5) The Iron Legends (#1.5, 3.5, 4.5) (Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie)