
Klappentext
In einer Welt, in der alle Märchenfiguren versammelt sind, geht das Leben nach dem „… und wenn sie nicht gestorben sind“ weiter. Schneewittchen hat als weiße Kaiserin die Macht an sich gerissen und überzieht das Land mit Krieg, um allen die Magie zu rauben. Allein Streich, der tapfere Schneider, und seine Rebellen stellen sich ihr entgegen. Doch sie scheitern – und nur sein Neffe, völlig magielos, überlebt. Jetzt muss er Verbündete suchen, um seinen Onkel zu rächen und die grausame Herrschaft Schneewittchens zu beenden
Buchdetails
Heyne | 608 Seiten | Einzelband | Februar 2026
Meinung
Neues Buch der Orgels? Klar bin ich dabei (und ich teile ja auch schon seit dem Teaser alles dazu, war also auch nur so ein bisschen gehyped).
Dieses mal haben die beiden sich Märchen vorgenommen und sehr viele davon zu einer neuen Geschichte gemischt. Und ich fand es so spannend zu lesen. Die Märchen werden teilweise sehr auseinander genommen. Es gibt sehr viele Überraschungen und alles wirkt so durchdacht. Das ist eines der Bücher bei denen man beim lesen schon merkt dass die Autoren viel Recherchiert haben und das alles ohne Infodump in eine Geschichte packen.
Es gibt ein paar actionreiche Szenen aber die Erzählweise ist meistens sehr ruhig. Es wird sich viel Zeit genommen für Beschreibungen und auch für die Protas.
Mochte auch sehr dass hier eher Außenseiter die Hauptrolle spielen. Keine ausgebildeten Krieger und Helden, eher Menschen und Fabelwesen die in die Rolle als Retter*innen stolpern und von den Umständen dazu gezwungen werden. Tristan ist auch ein sehr gelungener Protagonist. Man kann sich herrlich über seine, teilweise unfassbar naive, Art ärgern aber wünscht ihm auch dass er irgendwie durchkommt.
Die Geschichte an sich ist abgeschlossen. Bietet aber auch die Möglichkeit zu Fortsetzungen. Und ich hätte hier auch gern mehr, deshalb holt euch das Buch!
















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