17 Januar 2026

Rachel Greenlaw - The Ordeals. Alte Magie. Neue Mächte. Tödliche Prüfungen.





Klappentext
Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

Quelle: Verlagsseite
 
Buchdetails
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Klett-Cotta | 480 Seiten | The Ordeals übersetzt von Kerstin Fricke | Killmarth Academy #1 | 17. Januar 2026 | Empfohlen ab 16

Meinung
Ok, hier hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Ich mag einfach Geschichten mit magischen Prüfungen und allem.

Und in "The Ordeals" bekommt man alles was der Klappentext verspricht, aber zum Glück keine zu kitschige Liebesgeschichte. Ich fand sehr vieles am Buch grandios. Der Weltenbau, die Magiearten und die Geschichte. Es bleibt spannend und ist oft sehr unvorhersehbar. Die Wendungen sind sehr gelungen und ich bin neugierig wie es weiter geht.

Im Buch entstehen wunderbare Freundschaften zwischen Sophia und einigen Mitschüler*innen. Ich fand es sehr schön Sophia dabei zu begleiten wie sie sich selbst besser kennen lernt und auch wie sie lernt anderen zu vertrauen. Auch die Liebesgeschichte mit Alden ist gelungen, nicht zu präsent und nachvollziehbar.

Jetzt zum Aber und warum es kein absolutes Highlight wurde: Teilweise gab es wirklich seltsamen Satzbau und Begriffe im Buch die mich gestört haben. Keine Ahnung ob das Zeitdruck war oder was auch immer aber manches hat gestört. Auch so Kleinigkeiten wie Namen, wo einer Georg geschrieben wird und im nächsten Satz dann George. Bei einem Buch aus einem großen Verlag und für den Preis erwarte ich einfach dass sowas nicht passiert.
Auch die Ausdrucksweise der Protas war manchmal seltsam. Eine Fantasywelt mit komplett eignen Ländern und Gottheiten und dann sagen die Protas sowas wie "krass" oder es wird auf lateinisch gesprochen. Das macht für mich null Sinn und hat ebenfalls zu etwas Abzug geführt. 
Und zur Geschichte: Der Grund warum es die Ordeals gibt, und vor allem warum sie dann so sind wie sie sind, hat für mich am Ende keinen Sinn ergeben.

Spoiler: Wenn man doch weiß das ein Angriff auf alle Wirker (so nennen sich die Magiebegabten im Buch) bevor steht und viele dabei eventuell sterben, dann bilde ich doch alle so gut wie möglich aus und bringe nicht noch selbst einen Großteil der Bewerber für das vertiefte Studium um?

Aber alles in Allem ist "The Odreals" sehr lesenswert, vor allem wenn man gerne über gefährliche magische Prüfungen liest.


Herzlichen Dank an Netgalley und den Lyx Verlag für das Leseexemplar.

 
Mord, Folter, Krankheit, Suizid, Gewalt, Sex,
 
 
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