21 Februar 2018

Maja Ilisch - Die Spiegel von Kettlewood Hall



Inhalt
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Iris alleine für ihren Lebensunterhalt sorgen. Eine Schachfigur und ein paar alte Klamotten ist alles was Iris bleibt. Doch die Schachfigur ist der Schlüssel zur Vergangenheit ihrere Mutter und birgt ein dunkels Geheimnis. Um das Geheimnis zu lüften macht sich Iris auf den Weg nach Kettlewood Hall. Dort herrscht zwar Freude über die Rückkehr der Figur doch das Anwesen und die Familie scheinen ein Geheimnis zu haben. In den Spiegeln nimmt Iris gruselige Bewegungen wahr und das Schachspiel zu dem der Springer gehört scheint magisch zu sein.

Buchdetails
Werbung nach TMG
Knaur | eBook ISBN: 978-3-426-44295-1 + Taschenbuch ISBN: 978-3-426-52078-9 448 Seiten | Einzelband | 01. Februar 2018 (eBook) 03. April 2018 (Taschenbuch)

Meinung
Dieses Buch habe ich in der Vorschau entdeckt und das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext klang sehr interessant. Jetzt hatte ich das Glück und durfte das eBook im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen.

Meine Erwartungen waren recht hoch, versprochen wird "Gothic Fantasy im viktorianischen England". Ein Gaslight Roman vom Feinsten. Ich erwarte dann auch wirklich einige Gruselmomente. Keine Splatter einfach eine schön schaurige Geschichte bei der man Gänsehaut bekommt.

Los geht es mit einem spannenden Prolog. Dann lernt man Iris kennen. Iris ist 14 und lebt in ärmlichen Verhältnissen im viktorianischen London. Sie muss hart arbeiten und bekommt dafür nur einen Hungerlohn. Man erfährt viel über sie, leider dauert es dann aber erst mal bis Iris überhaupt nach Kettlewood Hall kommt. Die ersten Kapitel lesen sich wie ein historischer Roman über ein armes Mädchen das in einer Fabrik grade so seinen Lebensunterhalt erarbeiten kann.

In Kettlewood Hall kommen dann langsam die gruseligen Elemente in die Geschichte, erst sehr sacht gestreut. Hier ein Schemen im Spiegel, da ein ungutes Gefühl. Die Atmosphäre wird düsterer und langsam wird es gruselig. Was genau los ist weiß man lange nicht und Iris muss eigene Nachforschungen anstellen, was gar nicht so einfach ist. Toll fand ich, dass die Auflösung dann doch überraschen kann. Man hat immer eine Theorie aber bei vielem schafft es Maja Illisch den Leser an der Nase herumzuführen. Das Ende war dann sehr passend und überraschend.

Iris war ein interessanter Charakter. Sie startet naiv und etwas nervig, macht aber eine tolle Wandlung durch. Die anderen Charaktere waren fast alle recht unnahbar und undurchschaubar.

Der Schreibstil ist gut zu lesen. Maja Illisch kann den Leser in die Vergangenheit entführen und ab und an beschleicht den Leser auch ein ungutes Gefühl beim lesen. Allerdings gibt es auch viele Details die in die Geschichte verwoben wurden.

Interessante und spannende Geschichte die langsam immer schauriger wird und dann ein toller Gaslicht-Roman wird.

Danke an den Knaur-Verlag für das Leseexemplar und an Maja Illisch für die interessante Leserunde.

Kommentare:

  1. Und schon hab ich etwas für mich entdeckt. Der erste Klick..tztz. Gefährlich hier bei Dir *g* Vom Setting her passt das sogar zu meinem Lesejahr..juhuu!

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    1. Das passt perfekt zu deinem Lesejahr :D Und sooo gefährlich ist es hier nicht, die Bücher sind ganz brav und wollen nur ein neue Leser finden ;)

      LG

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