
Klappentext
Die Toten werden nicht für immer schweigen
Clara Woods ist eine Mörderin, das kann man nicht anders sagen. So ruht ihr Ehemann bereits seit einiger Zeit unter einem überwucherten Blumenbeet im Garten ihres alten, düsteren Hauses. Als Claras Bruder stirbt, soll ausgerechnet sie der Vormund ihrer Nichten Lily und Violet werden. Und diese Gelegenheit, an das Geld der Mädchen zu kommen, lässt sie sich nicht entgehen. Doch kaum sind die beiden Mädchen angekommen, ist Claras Frieden dahin. Denn Violet kann den toten Ehemann sehen - und alle Geister von Claras anderen Opfern auch. Bald schon wissen Lily und Violet mehr, als sie sollten, und das kann Clara unmöglich hinnehmen. Aber die Schwestern sind alles andere als wehrlos, und es beginnt ein ungleicher Kampf...
Eine schaurige Familiensaga über Verlust, Mut und die Macht verborgener Gaben und ein perfekter Gruselroman für die dunkle Jahreszeit
Buchdetails
Werbung
Lübbe | 432 Seiten | Übersetzt von: Dietmar Schmidt | Einzelband | 28. September 2026
Meinung
Am Ende des Gartens bin ich beim stöbern gestoßen und habe es dann über Netgalley angefragt. Spukhaus und Kinder die Geister sehen können? Will ich lesen.
Das Buch ist irgendwie schwer zu beschreiben. Familiensaga mit Grusel trifft es nicht ganz. Aber es geht trotzdem viel um Familie, wenn auch eher zwischen den Zeilen.
Die Geschichte ist aber Horror dabei herrlich skurril und makaber aber nicht so wie ich erwartet hätte. Und manchmal fand ich es auch unfreiwillig lustig. Die Erzählweise ist sehr ruhig aber gleichzeitig so gut geschrieben das ich kaum aufhören konnte zu lesen.
Witzig fand ich wie hier dann Geister auftauchen und alle erstmal sehr rational nach dem Motto "Och nee. Wo kommen die denn her?" reagieren. Und dann auf ihre Art mit der Situation umgehen.
Es werden auch viele Horror Klischees einfach umgedreht.
Ich mochte auch sehr, dass wir hier nur Protagonistinnen haben und die wenigen Männer Nebenrollen haben aber eigentlich nichts wirklich beizutragen haben. Fast schon erfrischend anders.
Clara ist aber super unsympathisch, dabei auch die Person mit der tragischen Kindheit weshalb sie so wurde wie sie ist. Die Kinder, Lilly und Violet fand ich interessant. Wobei Lilly mir manchmal auf die Nerven ging. Perfekter Teenager, musste früh die Verantwortung übernehmen und glaubt jetzt mit 14 die Welt besser zu kennen als alle anderen. Dabei will sie vor allem ihre kleine Schwester Violet beschützen. Und sie muss dabei noch mit allem klar kommen. Fand ich sehr gut dargestellt. Violet geht noch mit kindlicher Neugier an alles und stiftet manchmal unabsichtlich Chaos.
Anstrengend fand ich aber, dass es 3 POVs sind und alle aus der Ich-Perspektive.
Auf jeden Fall sehr lesenswert, allerdings auch nicht das typische Horrorbuch.
Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für das Leseexemplar.
Weitere Rezensionen
















0 Antworten:
Kommentar veröffentlichen